Eine Pflegekraft im Gespräch mit einer älteren Frau auf einer Parkbank. Die Szene betont die individuelle und herzliche Beratung, die der Pflegedienst AML bietet.

Fragen zur ambulanten Pflege

Mobile Pflege in Röhrmoos und im Dachauer Umland

Wie schnell kann der Pflegedienst kommen, wer übernimmt die Kosten, und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Grund- und Behandlungspflege? Hier finden Sie unsere Antworten auf die Fragen, die Familien in Röhrmoos, Dachau und Markt Indersdorf uns am häufigsten stellen.

Anrufen oder Rückruf vereinbaren

Pflege zu Hause in Röhrmoos: Ablauf, Zeiten und Einsatzgebiet

Mobile Pflege in Röhrmoos, Dachau und Umgebung

Oft wird Pflege von heute auf morgen nötig, etwa nach einem Sturz oder einem Krankenhausaufenthalt. Hier erfahren Sie, wie der Start abläuft, wie wir unsere Besuche planen und wo wir unterwegs sind.

Je früher Sie sich beim Pflegedienst AML melden, desto besser können wir planen. Wenn es schnell gehen muss, beginnen wir in der Regel innerhalb weniger Tage mit der Pflege bei Ihnen zu Hause.

Am Anfang steht ein Anruf bei uns. Danach besuchen wir Sie zu Hause, um Sie und Ihre Angehörigen kennenzulernen, und Sie erhalten ein Angebot. Sobald Sie zustimmen, kommt unser Pflegeteam zu Ihnen.
 

Ja, wir nehmen neue Patientinnen und Patienten auf. Am gefragtesten ist der frühe Morgen zwischen 7:30 und 8:30 Uhr, dieses Zeitfenster ist meist vergeben. Wenn Sie bei der Uhrzeit etwas flexibel sind, finden wir im Gespräch eine Lösung, mit der beide Seiten gut leben können.

Für jeden Besuch vereinbaren wir mit Ihnen ein festes Zeitfenster und achten sehr darauf, es einzuhalten. Manchmal kommt es trotzdem zu Verspätungen, zum Beispiel wenn es einem Patienten vor Ihnen plötzlich schlecht geht und die Pflegekraft mit dem Arzt sprechen muss. Das kann bei jedem Patienten passieren, und dann muss die Pflegekraft dort zuerst das medizinisch Notwendige tun.

Ja. Unser Büro ist in Röhrmoos, von dort sind wir im Landkreis Dachau unterwegs, unter anderem in Dachau, Markt Indersdorf, Vierkirchen, Hebertshausen und Petershausen. Ob Ihr Wohnort dazugehört, klären wir gern am Telefon.

Pflegedienstmitarbeiterin hält Hände einer älteren Frau im Rollstuhl im Park, freundliche Atmosphäre und Betreuung​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​
Eine Pflegekraft schiebt einen älteren Herrn im Rollstuhl durch einen grünen Park, was auf die fürsorgliche Betreuung und den respektvollen Umgang des Pflegedienstes AML hinweist.

Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuung: Was ein ambulanter Pflegedienst leistet

Die Begriffe klingen ähnlich, werden aber von unterschiedlichen Stellen bezahlt. Deshalb lohnt es sich, den Unterschied zu kennen.

Grundpflege ist die Hilfe bei den ganz alltäglichen Dingen, die irgendwann allein nicht mehr gehen. Wir unterstützen zum Beispiel morgens beim Duschen und Anziehen, beim Essen oder beim Gang zur Toilette. Ab Pflegegrad 2 bezahlt das die Pflegekasse. Bei Pflegegrad 1 können Sie dafür den Entlastungsbetrag nutzen.

Zur Behandlungspflege gehört alles, was der Arzt verordnet, etwa die tägliche Insulinspritze, der Verbandswechsel nach einer Operation oder die richtige Einnahme der Medikamente. Wir übernehmen das bei Ihnen zu Hause. Die Kosten trägt die Krankenkasse, sobald sie die Verordnung genehmigt hat. Eine gesetzliche Zuzahlung fällt meist trotzdem an, es sei denn, Sie sind davon befreit.

Bei der häuslichen Betreuung geht es nicht um Pflege, sondern um den Alltag drumherum. Wir gehen einkaufen, kümmern uns um die Wäsche oder begleiten zum Arzt. Manchmal ist auch einfach jemand da, der zuhört. Mit einem Pflegegrad lässt sich das in vielen Fällen über den Entlastungsbetrag abrechnen.

Nein, rund um die Uhr können wir als ambulanter Pflegedienst nicht da sein. Wir kommen zu festen Zeiten, wenn nötig auch mehrmals am Tag. Reicht das irgendwann nicht mehr aus, setzen wir uns mit Ihnen zusammen und überlegen, wie es weitergehen kann.

Jeden Dienstag von 13:30 bis 16:00 Uhr treffen sich im Pfarrheim Röhrmoos Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz zum Kaffeetrinken, Singen und Spielen. Pflegende Angehörige haben in dieser Zeit einen Nachmittag für sich. Zum Reinschnuppern ist der erste Besuch kostenlos. Danach kann ein Teil der Kosten über den Entlastungsbetrag erstattet werden.

Was kostet ein Pflegedienst und was zahlt die Pflegekasse?

Die meisten Familien fragen uns zuerst nach den Kosten. Eine genaue Antwort hängt vom Pflegegrad und vom Umfang der Hilfe ab. Die wichtigsten Grundlagen haben wir hier zusammengefasst.

Für die Kosten eines ambulanten Pflegedienstes sind zwei Kassen zuständig. Die Behandlungspflege bezahlt die Krankenkasse auf ärztliche Verordnung. Grundpflege und Betreuung übernimmt die Pflegekasse, je nach Pflegegrad bis zu einem festen Betrag im Monat. Was darüber hinausgeht, zahlen Sie selbst. Wie hoch Ihr Eigenanteil ausfällt, rechnen wir beim Kostencheck für Sie durch.

Für die Behandlungspflege ist kein Pflegegrad nötig, sie verordnet der Arzt. Für Grundpflege und Betreuung über die Pflegekasse braucht man einen Pflegegrad. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse, ein Anruf genügt für den Anfang. Danach kommt ein Gutachter des Medizinischen Dienstes zu Ihnen nach Hause. Wir unterstützen Sie gern bei der Vorbereitung.

Wer einen Pflegegrad hat und zu Hause lebt, bekommt von der Pflegekasse jeden Monat bis zu 131 Euro für Hilfe im Alltag. Frei verfügbar ist das Geld nicht, es gilt nur für anerkannte Angebote wie die Haushaltshilfe oder einen Nachmittag im Sonnencafé. Was Sie nicht nutzen, verfällt nicht sofort, sondern kann bis zum 30. Juni des Folgejahres eingesetzt werden.

Auch pflegende Angehörige brauchen mal Urlaub, werden krank oder brauchen einfach eine Pause. Für diese Zeit zahlt die Pflegekasse eine Vertretung, die sogenannte Ersatzpflege. Seit Juli 2025 gibt es dafür ab Pflegegrad 2 einen gemeinsamen Topf mit der Kurzzeitpflege von bis zu 3.539 Euro im Jahr. Wichtig seit 2026: Die Kosten lassen sich nur noch für das laufende und das vorangegangene Kalenderjahr erstatten.

Wer Pflegegeld bezieht und von Angehörigen gepflegt wird, muss regelmäßig einen Beratungseinsatz nachweisen. Seit 2026 ist das für die Pflegegrade 2 bis 5 einmal im Halbjahr Pflicht. Die Kosten trägt die Pflegekasse. Wir führen diese Beratungseinsätze bei Ihnen zu Hause durch.

Persönliche Pflegeberatung in Röhrmoos

Ihre Frage war nicht dabei? Dann rufen Sie uns einfach an. Wir sind Montag bis Freitag von 9:15 bis 14:00 Uhr unter 08139 7518 für Sie da.

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